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30.08.2017 - Gebäudebrand



Einsatz 2017 107

gemeldeter Gebäudebrand
Anrufer handelt richtig ...

Informationen zur Grüngutverbrennung



Am Mittwochabend wurde die Feuerwehr St. Georgen zu einem gemeldeten Gebäudebrand im Stockwald alarmiert. Auf Grund des Alarmstichwortes und der Lage im Außenbereich rückten umfangreiche Einsatzkräfte aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich der Gebäudebrand als gewollte, aber nicht angemeldete Grüngutverbrennung heraus. Der Verursacher wurde von Polizei und Feuerwehr belehrt, geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen. Ansonsten war für die Feuerwehr kein weiterer Einsatz erforderlich.

Die Feuerwehr St. Georgen war mit 5 Fahrzeugen und 28 Einsatzkräften der Abteilungen St. Georgen und Oberkirnach im Einsatz. Weitere Einsatzkräfte befanden sich in Bereitschaft bzw. konnten die Anfahrt abbrechen.

Die Feuerwehr weist ausdrücklich darauf hin, dass der Anrufer in diesem Fall alles richtig gemacht und unverzüglich die Feuerwehr verständigt hat, weil er einen Brand vermutete. Gerade im Außenbereich kann einige Zeit vergehen bis weitere Personen auf einen Brand aufmerksam werden. Da bei der Rettung von Menschenleben Sekunden entscheidend sein können, sollte nicht gezögert werden den Notruf 112 zu wählen.

Grundsätzlich sind Grüngutverbrennungen nur unter gewissen Umständen erlaubt und vorher beim Ordnungsamt anzumelden.


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Auszug aus einer früheren Information der Stadtverwaltung St. Georgen:

Verbrennen pflanzlicher Abfälle

Aus aktuellem Anlass informiert die Stadtverwaltung über das Verbrennen
von Abfällen. Im Frühjahr werden Bäume und Sträucher geschnitten und
vertrocknete Pflanzenstängel, Blätter usw. im Garten aufgeräumt.
Grundsätzlich sollten die anfallenden pflanzlichen Abfälle kompostiert
werden. Leider kommt es immer wieder vor, dass sie einfach verbrannt
werden. Dies ist jedoch nur im Außenbereich, also auf Grundstücken
außerhalb der bebauten Ortslage zulässig und auch dort nur unter
bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Die Art und Weise, wie im
Ausnahmefall verbrannt werden darf, ist in der Verordnung über die
Beseitigung pflanzlicher Abfälle geregelt.

Die Abfälle müssen so trocken sein, dass sie unter möglichst geringer
Rauchentwicklung verbrennen. Der Verbrennungsvorgang ist, etwa durch
Pflügen eines Randstreifens, so zu steuern, dass das Feuer ständig unter
Kontrolle gehalten werden kann, und dass durch Rauchentwicklung keine
Verkehrsbehinderung und keine erheblichen Belästigungen sowie kein
gefahrbringender Funkenflug entstehen. Die danach und nach anderen
Vorschriften erforderlichen Abstände von benachbarten Grundstücken und
sonstigen gefährdeten Objekten sind einzuhalten; in keinem Fall dürfen
die Mindestabstände, 100 m von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen und 50
m von Gebäuden und Baumbeständen unterschritten werden:

Bei starkem Wind darf nicht verbrannt werden, desgleichen nicht in der
Zeit zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang. Feuer und Glut müssen
beim Verlassen der Feuerstelle erloschen sein.

Das Verbrennen von größeren Mengen pflanzlicher Abfälle ist dem
Ordnungsamt der Stadt St. Georgen (Tel.: 07724/87131) rechtzeitig vorher
anzuzeigen.

Das Verbrennen von sonstigen Abfällen (auch unbehandelter Holzabfälle)
zum Zwecke der Beseitigung ist grundsätzlich verboten und wird als
Ordnungswidrigkeit geahndet.


Link zur Verordnung über die Beseitigung pflanzlicher Abfälle:
www.gewerbeaufsicht.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/16033/2_3_1.pdf




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